| Winter |
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Die Landschaft hat ihre Farbe verloren, und die Reben ihre Blätter. Der Traubenmost in den Fässern hat nach und nach aufgehört zu gären. Für den Winzer ist die Zeit gekommen, die zu alten Reben oder die durch die Holzkrankheiten absterbenden Rebstöcke auszureißen. Danach muss der Boden bestellt und die Rebstöcke mit Erde aufgeschüttet werden, um sie vor dem Frost zu beschützen und die Speicherung des Regenwassers unter der Erde zu erleichtern. Mit der Lichtmess am 2. Februar fängt eine schwierige Arbeit an:das Schneiden, denn von ihr hängt größtenteils die Zukunft der Weinstöcke und der späteren Weinlese ab. Da nicht genug Fachkräfte vorhanden sind, fängt man heutzutage schon im Dezember mit dem Schneiden an. Es ist eine langwierige Arbeit, die nur manuell ausgeführt werden kann, im Rhythmus von 60 Rebstöcken pro Stunde; eine Person braucht also 2 Monate, um 5 Hektar Reben zu schneiden. Der nächste Schritt ist das Abschneiden und Ausreißen des überflüssigen Holzes. Mit Ende des Winters ersetzt man auch die kaputten Holzpfähle und repariert die Drähte.. |



