| Frühling |
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Die Reben „weinen“, jede bestutzte Weinranke scheidet ein wenig Saft aus. Man sammelt das abgeschnittene Rebenholz und verbrennt es in großen Haufen. Anschließend werden die Rebstöcke festgebunden, die bleibenden zwei Ranken nach unten gebogen und ebenfalls festgebunden. Es wird wärmer, die Sonne scheint, die Erde erwärmt sich und begünstigt das Pflanzen von jungen Reben, die erst nach vier oder fünf Jahren Trauben erzeugen werden. Nach zwei bis vier Wochen hören die Trauben auf zu „weinen“, wenn die Knospen sprießen. Im April/Mai fangen die Reben an zu wachsen. Das Wachstum der jungen Triebe kann bei günstigem Wetter bis zu 5 cm am Tag betragen. Man muss jetzt die Knospen am unteren Teil der Rebstöcke entfernen, um dem oberen Teil mehr Lebenskraft zu gewähren. Juni : Die Triebe müssen in große, lockere Sträuße zusammengebunden werden,
damit sie nicht brechen oder sich ineinander verwickeln, und auch, damit man für
die späteren Arbeiten durch die Ränge gehen kann. Wenn die Reben 15 bis 16
Blätter pro Weinranke haben, sind sie bereit, zu blühen (Mitte Juni). Es ist der
entscheidende Moment, der über die Ernte des Jahrganges bestimmt. Die idealen Daten für das Blühen der Reben befinden sich zwischen dem 11. und 24. Juni.100 Tage später dürften die Trauben reif sein. |



